Der Einsatz von Whiteboard und Tablets im Unterricht

Der Einsatz von Whiteboard und Tablets im Unterricht

Der Einsatz von Whiteboard und Tablets im Unterricht

Der Einsatz von Whiteboard und Tablets im Unterricht

Ein Erfahrungsbericht eines Schülers aus der 9. und 10. Klasse

In diesem Beitrag zeigt Urano Education die Perspektive eines Schülers zu der Frage „Wie werden neue Technologien in der Schule eingesetzt“? Dazu haben wir unseren Auszubildenden Christian Frowein gebeten, seine Eindrücke aus dem Unterricht seiner Berufsschule aus Rheinland-Pfalz zu schildern.

In diesem Text geht es speziell um Christians Erfahrungen beim Einsatz von Whiteboards und Tablets. Was hat er dabei erlebt? Wo gibt es seiner Meinung nach noch Verbesserungspotential beim Einsatz von Whiteboards und Tablets im Unterricht?

Wie habe ich den Einsatz von Whiteboards und Tablets im Unterricht wahrgenommen?

Grundsätzlich wurde die neue Technik von den Lehrkräften, den Schülerinnen und Schülern gut aufgenommen. Zu Beginn funktionierte noch nicht alles reibungslos. So hatte anfangs besonders an den Ecken und Kanten der Tafel das Whiteboard Schwierigkeiten mit der Erfassung. Mit der Hilfe von Stiften und Finelinern konnte dieses Problem jedoch schnell behoben werden.

Lehrer mit Licht und Schatten

Bei den Lehrkräften kristallisierten sich zwei klare Verhaltensmuster heraus:

  1. Lehrkräfte, die privat digitale Geräte benutzen, hatten keine Probleme mit der Technik.
  2. Unerfahrene Lehrkräfte jedoch waren eher genervt von der neuen Technik und befassten sich entsprechend auch weniger damit.

Auch Ich musste mich erstmal an die Benutzung gewöhnen

Als ich die Tafel das erste Mal benutzte, musste ich feststellen, dass es gewöhnungsbedürftig war, eine kleine Herausforderung. Die Schrift war zu Beginn wenig lesbar, jedoch war dieses Problem nur anfangs aufgetreten, da sich die Lehrer zunächst an das Gefühl gewöhnen mussten, auf einem Whiteboard zu schreiben, nicht mit einem Stück Kreide auf der Tafel.

Bei Tablets gab es weniger Probleme. Diese funktionierten einwandfrei, ohne Probleme. Das Arbeiten mit Tablets im Unterricht halte ich für sehr sinnvoll, da Apps wie zum Beispiel OneNote unendlich viel Platz zum Schreiben bieten.

Wie kann man Lehrer mehr einbeziehen?

Indem man jede Lehrkraft dazu bringt, die Whiteboards täglich zu benutzen. Hin und wieder weigerten sich die Lehrkräfte nämlich und benutzten lieber Overheadprojektoren, welche zu veraltet sind und keinen eigenen Nutzen mehr haben - sie scheinen fast komplett ersetzt.

Christian wünscht sich auch Unterstützung für die Lehrkräfte

Lehrkräfte sollten von der Schulleitung unterstützt werden und bei dem Übergang vom Overheadprojektor zum Whiteboard Hilfe bekommen, entweder durch extra Schulungen im Anschluss an den Unterricht oder ausgedruckte Word-Dokumente mit Anleitungen und Tipps.

Warum nicht auch die Schüler mit einbeziehen?

Selbst Schüler könnten ihnen dabei helfen und vor der Klasse erklären, wie etwas funktioniert. Die Lehrkräfte könnten auf das Wissen von interessierten Schülerinnen und Schülern zurückgreifen.

Wie denken die Schüler?

Fast ausnahmslos möchte jeder auf die neuen Whiteboards und Tablets umsteigen, besonders durch den Nutzen der Bildschirmübertragung eines angeschlossenen Notebooks oder Tablets (welche im Regelfall in jedem mit Whiteboard ausgestatteten Raum vorhanden sind). Sei es eine Buchseite, ein Arbeitsblatt oder einfach nur ein Dokument mit Fragestellungen, alles kann ohne eigenes Buch gelesen werden und bietet daher einen Riesenvorteil, da Schüler keine Bücher mehr benötigen. Für zu Hause können diese dann einfach im Unterricht ein Bild der Seite fotografieren.

Weiterbildung für Lehrkräfte anbieten

Für Lehrkräfte die Schwierigkeiten mit der Technik haben, sollten Kurse angeboten werden, damit diese einen leichteren Wechsel erfahren. Ich könnte mir auch zusätzliche Online-Meetings für Lehrer vorstellen, sich darüber austauschen bei Fragen, Anmerkungen usw.

Zu allerletzt: Spaßfaktor nicht vergessen

Generell einen gewissen Spaßfaktor einfließen lassen - Spaß an neuer Technik, neues Gefühl vermitteln, Gemeinschaftsgefühl der Digitalisierung. Wie wäre es mit Eigeninitiative? Schließlich wird den Lehrern durch Whiteboards Arbeit abgenommen. Falls sie das Potential selbst erkannt haben, so kann man über mehr Weiterbildungen nachdenken.

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