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Digitaler Unterricht hat Nachhilfe nötig

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Digitaler Unterricht hat Nachhilfe nötig

Unterricht abseits des Klassenzimmers? Dass das möglich ist, hat spätestens die Pandemie gezeigt. Fernunterricht ist zu Zeiten wiederholter Lockdowns keine Zukunftsmusik mehr, sondern notwendig geworden. Um diesen zu erleichtern, gibt es zahlreiche Hilfsmittel und Schulungen. Denn sowohl Lehrkräfte, wie auch Schülerinnen, Schüler und Eltern müssen die Umstellung auf den virtuellen Unterricht zunächst meistern. Besonders da, wo einzelne Lehrerinnen und Lehrer Eigeninitiative zeigen, funktioniert das Lernen gut. Wie diverse Statistiken zeigen, ist das jedoch die Ausnahme. Digitaler Unterricht hat in Deutschland Nachhilfe nötig.

Digitaler Unterricht in Deutschland mangelhaft

Für Bestnoten in der digitalen Bildung fehlt noch einiges: Endgeräte, stabile Internetverbindungen, datensichere Lernplattformen und sinnvolle medienpädagogische Konzepte.
Dass es bis zum hochwertigen digitalen Unterricht noch ein weiter Weg ist, belegt die Statistik. Das Institut für Bildungsmanagement und Bildungsökonomie der Pädagogischen Hochschule Zug hat dazu Lehrkräfte in Deutschland befragt. Das Ergebnis: 56% der Lehrerinnen und Lehrer finden die technische Ausstattung an ihrer Schule unzureichend. Sie können außerdem manchmal kaum einen einzigen Schüler oder eine einzige Schülerin auf digitalem Weg erreichen. Keine guten Voraussetzungen für den Fernunterricht.

Was sind gängige Herausforderungen des digitalen Unterrichts?

An den schlechten Ergebnissen der Studie ist selten die Situation der Schulkinder schuld: Zwei Drittel der Kinder haben zu Hause Zugang zu einem Notebook. Vielmehr mangelt es den Bildungseinrichtungen an den nötigen Fortbildungen rund um den Einsatz digitaler Medien im Unterricht. Die Vorteile von digitalen Werkzeugen und abwechslungsreichen Tools sind nicht allen bekannt. Wie auch, wenn hier für Schulen bisher die Unterstützung und passende Bildungsangebote fehlten?

Studie zeigt: 59 Prozent der Lehrkräfte setzen Apps selten oder nie im Unterricht ein

Eltern kritisieren in einer Umfrage des Branchenverbandes Bitkom, dass Lehrkräfte immer noch am liebsten Kontakt über traditionelle Kommunikationsmittel wie Telefon oder E-Mail aufnehmen. 59% der Lehrkräfte setzen laut der Eltern Apps nie oder nur selten im Unterricht ein. Werden Lernplattformen oder Apps benutzt, häufen sich hier technische Probleme: Lernplattformen sind für 71% der Schülerinnen und Schüler zeitweise nicht erreichbar gewesen. 31% hatten Schwierigkeiten mit nicht funktionierenden Apps. Im Schnitt bewerten die befragten Eltern die Digitalisierung ihrer Schule nur mit einer 4+.

Warum professionelle Hilfe in vielen Fällen Sinn macht

Die Herausforderungen des digitalen Unterrichts lassen sich also grob in zwei Bereiche einteilen: Die Erstellung einer zukunftsfähigen IT-Infrastruktur und die optimale Nutzung im Unterricht. Nicht nur die passenden Endgeräte und Lernplattformen zu finden ist schwierig, sondern auch, wie digitaler Unterricht überhaupt ermöglicht wird. Lehrkräfte und Schulleitungen stehen hier vor der Frage, welche Unterrichtsinhalte und Medien sich überhaupt für den digitalen Präsenzunterricht eignen. Damit sind sie mehr oder weniger auf sich alleine gestellt.
Um diese Herausforderungen zu lösen, benötigt es Koordination, Organisationsvermögen und kreative Ideen. Gibt es gute Pläne, fehlt den Schulen oft ein verlässlicher Partner mit Fachkompetenzen zur Umsetzung. Denn als Schulverwaltung braucht es beim Aufbau einer individuellen IT-Infrastruktur professionelle Unterstützung. Sonst warten gute Ideen oft jahrelang auf ihre Verwirklichung.

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Digitaler Unterricht ist noch eher Eigeninitiative

Immerhin sehen die meisten Eltern laut der Umfrage bereits Fortschritte. Auch in der Politik geht es voran: Mit dem DigitalPakt Schule und Sofortprogrammen als Zusatz werden jeweils 500 Millionen Euro für die Anschaffung von Geräten für Schülerinnen und Schüler, für Lehrkräfte sowie für die Betreuung der Infrastruktur bereitgestellt. Doch Geld ist nicht alles. Neben den Förderungen müssen passende Angebote für die Fortbildung ermöglicht werden.

„Die digitale Revolution in der Schule ist eine pädagogische, keine technische Revolution“

Jörg Dräger, ehemaliges Mitglied des Vorstands der Bertelsmann Stiftung und ehemaliger Co-Geschäftsführer des CHE Centrum für Hochschulentwicklung, stellt klar: „Die digitale Revolution in der Schule ist eine pädagogische, keine technische Revolution.“ Nur mit neuen Geräten ist es nicht getan. Man müsse Lerninhalte anpassen und den Unterricht umstrukturieren. Dafür ist ein zukunftsfähiges Lehrkonzept notwendig. Bisher wurde dies eher der Eigeninitiative der Lehrkräfte überlassen. Dass viele dann lieber an traditionellen Unterrichtsmethoden festhalten, ist kein Wunder.

Digitaler Unterricht ist nicht nur etwas für junge Lehrkräfte

Es gibt auch positive Beispiele. An der Obersee-Grundschule im Berliner Bezirk Lichtenberg zeigt eine Lehrerin viel Eigeninitiative. Sie unterrichtet ihre sechste Klasse in verschiedenen Fächern mit Hilfe einer einfach zu bedienenden Plattform. Durch ihren Einsatz hat sie bereits die Vorteile des digitalen Unterrichts gesehen: Schüchterne Schüler und Schülerinnen würden sich mehr trauen und regelrecht aufblühen. Ihre Erfolge führten dazu, dass 20 weitere Lehrkräfte ihre Methoden übernahmen. Das Alter war dabei übrigens egal. Digitaler Unterricht ist nicht nur etwas für junge Lehrkräfte.

Was ist digitaler Unterricht?

Digitaler Unterricht sollte kein allgemeingültiges Modell sein. Denn dann werden seine Vorteile nicht optimal ausgenutzt. Der Unterricht im Klassenzimmer kann daher häufig nicht eins zu eins auf das virtuelle Lernen übertragen werden. Ein eingescanntes Arbeitsblatt, dass an alle Schüler und Schülerinnen gemailt wird oder die Zuteilung der Aufgaben per Mail, schöpfen noch lange nicht die Digitalisierung aus.

Welche Tools braucht es für den digitalen Unterricht?

Um das Lernen aus der Ferne zu ermöglichen, werden diverse Tools und Angebote benötigt. Hier bekommen Sie einen Überblick, wie Sie diese geschickt einsetzen. Welche konkreten digitale Tools Sie nutzen können, erfahren Sie in unserem Beitrag: 9 digitale Tools für Ihren Unterricht

Virtuelle Klassenzimmer oder Meetingräume

Virtuelle Klassenzimmer und Meetingräume sind unerlässlich, um den Unterricht zu organisieren. Hier treffen sich Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler zu den festgelegten Unterrichtszeiten. Nur so gibt es die Möglichkeit, sich live auszutauschen, Fragen direkt zu besprechen und die gewohnte Lernsituation des Unterrichts herzustellen. Lehrkraftkonferenzen und Elterngespräche werden so ebenfalls persönlicher. Es gibt viele verschiede Lösungen - zum Beispiel Cisco Webex oder Microsoft Teams. Bei der Auswahl des passenden Anbieters sind wir Ihnen gerne behilflich.

Lernplattformen (fächerspezifisch und fächerübergreifend)

Mit Lernplattformen lernen Kinder und Jugendliche online. Gute Lernplattformen sind professionell und spielerisch aufgebaut, sodass die Motivation steigt und das selbstständige Lernen gefördert wird. Lernplattformen können fächerspezifisch (dann sind sie meist für Sprachen, Informatik und Mathematik) oder fächerübergreifend sein. Hier gibt es zahlreiche Anbieter. Mebis ist zum Beispiel ein Internetportal des bayrischen Kultusministeriums und bietet umfangreiche Tools und Services. Weitere Plattformen sind learnattack.de von Duden für fast alle Schulfächer oder online-vertrettungsstunden.de mit spannenden Lerninhalten.

Tools zum kollaborativen Arbeiten und Werkzeuge für die kreative Unterrichtsgestaltung

Der digitale Unterricht muss anders organisiert und gestaltet werden als im Klassenzimmer. Gruppenarbeit im digitalen Unterricht? Umfragen, bei denen die Schüler und Schülerinnen in Echtzeit abstimmen können? Oder ein lehrreiches Quiz? Das wird mit Tools zum kollaborativen Arbeiten möglich. Mit Mentimeter lassen sich beispielsweise Umfragen erstellen. Die Ergebnisse werden live und anonymisiert angezeigt.

Kommunikations-Apps oder Tools, um mit Eltern, Schülerinnen und Schüler zu kommunizieren

Kommt es zu einem kurzfristigen Unterrichtsausfall oder einem anderen Problem, müssen Eltern, Schülerinnen und Schüler rechtzeitig informiert werden. Hierbei ist der Datenschutz zu beachten. WhatsApp, E-Mail oder das Telefon sind daher nur bedingt geeignet. Eine schulübergreifende Lösung ist ein übersichtlicher und einheitlicher Weg, mit Eltern zu kommunizieren.

Online Lehrinhalte

Nutzen Sie vorgefertigte Unterrichtsmaterialien für Ihren online Unterricht. Gute Unterrichtspakete kommen meist mit einer Hilfestellung zur Verwendung dieser und praktischen Zusatzfunktionen. Sie verfügen häufig über die Möglichkeit, den Lernfortschritt der Schüler und Schülerinnen zu beobachten und die Aufgaben-Verteilung zentral zu managen.

Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch mit anderen Lehrkräften oder Schulen

Nutzen Sie Teamchats, online Netzwerktreffen, Lehrkräftegruppen und andere Angebote, um mit anderen Lehrkräften in Kontakt zu bleiben. Beim informellen Erfahrungsaustausch bekommt man oft hilfreiche Tipps und kann sich gegenseitig bei Herausforderungen helfen.

Erkenntnisse in Ihrer Schule nutzen

Die Zukunft ist digital. Stellen Sie sich mit Ihrer Schule darauf ein. Starten Sie mit der Digitalisierung des Unterrichts jedoch nicht kopflos. Machen Sie sich zunächst Gedanken über ein Medienkonzept (am besten mit professioneller Unterstützung) und passende Lerninhalte. Hierfür müssen Sie das Rad nicht neu erfinden, denn es gibt bei „INTEL® Skills for Innovation“ bereits hochwertige Unterrichtspakete und Hilfestellungen.

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